Technik

Hier finden Sie Informationen zu den technischen Details des Nahwärmenetzes sowie der Heiztechnik.

 

Funktionsweise

Einfach, aber wirkungsvoll: Im Heizhaus wird Wasser erwärmt und über isolierte Rohre an umliegende Gebäude geleitet. In den Häusern sorgen Pufferspeicher und Übergabestationen dafür, dass die benötigte Wärme in das Heizungs- oder Warmwassersystem gelangt. Wärmenetze sind in Deutschland seit Jahrzehnten etabliert. Die Technik dafür ist aufeinander abgestimmt, Energiebedarfe werden mit der Erzeugung in Einklang gebracht und die Steuerungstechnik ist darauf angepasst. 

Flexibel für die Zukunft aufgestellt

Ein Wärmenetz wird für Jahrzehnte ausgelegt. Während der gesamten Lebensdauer eines Wärmenetzes kann die Energieerzeugung flexibel auf neue Technologien angepasst werden. Sind in einigen Jahren neue Technologien (z.B. Power to Heat, Großwärmepumpe etc.) ausgereift und wirtschaftlich darstellbar, so können diese ein Baustein für eine Energieversorgung auf Basis Erneuerbarer Energien sein und helfen das Thema Sektoren-Kopplung voran zu treiben. Diese Zukunfts-Technologien lassen sich einfacher und effizienter in einer Heizzentrale realisieren als in dutzenden einzelnen Häusern.

Vorteile für den Anschlussnehmer

  • Mehr Platz im Keller: Die Wärme wird direkt ins Gebäude geliefert und benötigt keine eigene Heizanlage mehr. Öltanks werden nicht mehr benötigt, dies spart Geld und schafft ein zusätzliches Raumangebot im Keller.


  • Sorgenfreiheit: Unabhängigkeit von internationalen Märkten und Schwankungen des Ölpreises. Durch den Einsatz mehrerer Brennkessel ist höchste Versorgungs- und Betriebssicherheit gewährleitet.


  • Heute an morgen denken: Nahwärme erfüllt die Anforderungen der Bundesregierung, dass Energie erneuerbar erzeugt werden muss. Dabei ist ein Wärmenetz-Anschluss eine einfache Maßnahme, bei der man mit überschaubarem Aufwand dem Ölkessel- und Gasheizungsverbot nachkommen kann, ohne große Umbaumaßnahmen im Bestand vornehmen zu müssen (Niedertemperatur-System, bzw. Flächenheizung nicht notwendig).


  • Sparen Sie Geld: Ein Anschluss an das Nahwärmenetz ist in der Regel deutlich kostengünstiger als die Neuanschaffung eines herkömmlichen Wärmeerzeugers, der den gesetzlichen Mindestanforderungen entspricht (mind. 65% aus Erneuerbaren Energien). Die Kosten für den Kaminkehrer entfallen sowie die Kesselwartung, -instandhaltung und der Strombedarf der Kesselanlage. 


  • Förderungen: Anschluss an das Wärmenetz inkl. Umfeld-Maßnahmen (z.B. Ausbau und Entsorgung Gas-/Ölheizung samt Tanks) können über die BEG gefördert werden.

Häufig gestellte Fragen

Wie kommt die Wärme in mein Haus?

Wo ist die Schnittstelle zwischen Wärmenetz und meiner Heizung?

Wer ist für die Wartung der Übergabetechnik verantwortlich?

Ich habe bereits einen Pufferspeicher, kann ich diesen behalten?

Ich habe eine Solarthermie-Anlage, kann diese bestehen bleiben und in das Nahwärmesystem eingebunden werden?

Was ist ein smartes Wärmenetz?

Weiterführende Informationen

Die hier gezeigten Informationen wurden uns mit freundlicher Genehmigung von unserem Projektpartner ENERPIPE zur Verfügung gestellt. Weitere, allgemeine Informationen zu Nahwärmenetzen können Sie auch auf der ENERPIPE Homepage erhalten: